crazy-geeky-brains by angieme
Dialyse

ie Dialyse (gr. διάλυσις dialysis „Auflösung“) ist ein Blutreinigungsverfahren, das bei Nierenversagen als Ersatzverfahren zum Einsatz kommt. Die Dialyse ist neben der Nierentransplantation die wichtigste Nierenersatztherapie bei chronischem Nierenversagen und eine der Behandlungsmöglichkeiten bei akutem Nierenversagen.

Unter Dialyse wird dabei ein Stoffaustausch über eine Membran verstanden, wobei auf der einen Seite Blut/Plasma und auf der anderen Seite der Membran eine Dialyselösung anliegt.

Die weltweit erste „Blutwäsche“ über semipermeable Membranen beim Menschen wurde 1924 von Georg Haas in Gießen durchgeführt. Den Durchbruch brachte jedoch erst Willem Kolff 1945 in Kampen (Niederlande) mit seinem Trommeldialysegerät mit Zellophan-Schläuchen als Dialysemembran. Diese Membran erlaubte eine kontrollierte Blutreinigung von definierten Stoffmengen. Eine technisch überlegene Parallelentwicklung von Nils Alwall in Lund (Schweden) 1946 erlaubte auch die Ausschwemmung von Ödemflüssigkeit aus Lungen und Gewebe (Ultrafiltration).
17.9.10 16:20


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meine Besten

so, und da ich von einer lieben Person angesprochen wurde -> mach doch mal deine Homepage aktuell<-, werd ich dieses jetzt tun ;-)

Also, liebe Anikka:

hier die Widmung für Dich!!
Ich hab dich vor einem Jahr in einem Chat kennen gelernt, stellte fest dass du hier direkt um die Ecke wohnst! Und dann war es da- das erste Foto von Dir- und dann das erste Treffen. Mit einem mulmigen Gefühl stieg ich in Euer Auto, aber ich ließ es mir nicht anmerken. Doch schnell gewöhnte ich mich an die Situation und das Treffen war einfach toll! Ich hab Dich sehr in mein Herz eingeschlossen. Ich danke Dir, dass Du immer für mich da bist, und auch immer ein offenes Ohr für mich hast.



Liebe Carola, liebe Ines, liebe Ina und all die anderen aus dem wunderbaren Chat(Danke Holgi ;-) )

Nun bin ich schon ziemlich lange in diesem Chat, doch nie hatte ich dort wirklich Freunde, mit denen ich mich unterhalten konnte.
Ich wechselte in diesen hübschen blauen Channel und wurde von Euch allen freundlich aufgenommen. Ich freue mich jeden Tag aufs Neue, wenn ich mit Euch schreiben kann, Euch mit /torte oder /kiss bewerfen kann- es macht einfach Spaß. Danke Euch allen!
29.8.09 10:29


alle meine REHAkids/REHAtalk-Freunde

Hallo ihr Lieben,

diese Spalte widme ich Euch!
Vor über 2 Jahren kam ich in das Forum. Ich habe mich dort vorgestellt, und schnell fand ich die ersten virtuellen Freunde, die alle sehr nett zu mir waren. Mit vielen telefonierte ich, traf mich mit einigen(es gab hier sogar ein Mini-Usertreff) und ich verstand mich mit Euch allen auf anhieb sehr gut.
Die REHAkids-User brachten den Small-talk-Chat wieder in Schwung und wir treffen uns nun regelmäßig für ein paar Stunden um über belangloses "Zeug" zu quatschen. Ihr alle- wirklich alle- in dem Chat, habt mich motiviert, meine sehr große, und auch riskante OP durchführen zu lassen- Dafür sag ich nochmals DANKE!
29.8.09 10:21


meine Krankheit Teil 2

Hier mal eine genaue Zusammenfassung:

Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Anus nicht durchgängig ist. Sie tritt bei jeder 2500. bis 3000. Geburt auf, d.h. pro Jahr sind ca. 250 Kinder in Deutschland betroffen. In der Regel ist die Analatresie mit einer Fistel (Verbindungsgang) zwischen dem Enddarm und der Haut oder dem Urogenitaltrakt vergesellschaftet. Bei Mädchen kann die Extremform einer so genannten Kloakenfehlbildung auftreten, bei der sowohl Blase/Harnröhre, Gebärmutter/Scheide als auch Enddarm betroffen sind und für alle drei Systeme nur eine einzige Öffnung nach außen existiert.Die Analatresie fällt in der Regel dadurch auf, dass bei einem neugeborenen Kind der Anus optisch fehlt, kein Fiebermessen möglich ist oder der Stuhl an einer atypischen Stelle (z. B. aus der Scheide) austritt. Bei Mädchen ist die Untersuchung der Anzahl der Öffnungen im Genitalbereich (normal drei: Harnröhre, Scheide, Anus) von großer Bedeutung für das weitere Vorgehen.

Häufig wird noch immer grob nach der Lage des Rektumblindsackes zur Puborektalismuskulatur (Wingspread-Klassifikation, 1984). Moderner ist die auf einem Vorschlag von Pena beruhende Klassifikation nach der Fistellokalisation (Krickenbeck-Klassifikation, 2006). Eine umfassende Bildgebung mittels Ultraschall, Kontrastmittel-Röntgen und/oder Kernspintomographie ist zur präoperativen Fehlbildungsklassifikation essentiell. Aufgrund der hohen Assoziation ist die Suche nach Begleitfehlbildungen obligat.
Alle Zahlen sind abhängig von der Form der Atresie:

* Fehlbildungen des Urogenitaltraktes: 20-60%
* Fehlbildungen des Magendarmtraktes 7-15%
* Wirbelfehlbildungen 20-40%
* Herzfehler 9%
* andere Fehlbildungen 20%

Eine Ösophagusatresie liegt bei ca. 10% der Kinder vor.
Je nach Komplexität der Fehlbildung wird zunächst ein Enterostoma (künstlicher Darmausgang) angelegt, oder, nach Stabilisierung des Kindes, direkt eine operative Korrektur der Fehlbildung durchgeführt. Bei Anlage eines Anus praeter wird die Fehlbildung im Alter zwischen drei und neun Monaten korrigiert. Wichtig ist hierbei, dass stets die komplette Fehlbildung und nicht nur Teile davon korrigiert werden. Häufigste Operationsform ist das posterior-sagittale Vorgehen nach Peña-deVries (1982). Nach der chirurgischen Therapie hat die Nachsorge durch die Eltern wesentlichen Einfluss auf das Kontinenzergebnis . Zu den Therapienoptionen gehören Physiotherapie (Beckenbodentraining), Ernährungsberatung, Medikamente, Stuhltraining, systematische Darmspülungen, etc.
nkontinenz (unwillkürlicher Stuhlabgang) und/oder Obstipation (Verstopfung) kommen später bei vielen Kindern vor. Von sehr großer Bedeutung für die Lebenserwartung ist das Erkennen und die Therapie häufig gleichzeitig vorliegender Probleme des Harntraktes. Eine kontinuierliche Nachsorge in einem entsprechenden Zentrum ist daher für die Lebensqualität und Lebenserwartung der Kinder von großer Bedeutung. Teil der Nachsorge sollte es sein, soziale Kontinenz mittels multimodaler Therapieoptionen zu erreichen. Die Information zu sozialen und psychologischen Unterstützungsmöglichkeiten sollte wie bei allen potentiell chronisch sich auswirkenden Fehlbildungen beachtet werden, um die Chronifizierung zu vermeiden oder zu vermindern.
23.2.08 20:33


meine Krankheit

Heute möchte ich Euch etwas über meine Krankheit berichten. Ich habe lange damit gekämpft, ob ich es mache, oder nicht...

Also, meine Krankheit heißt Analatresie. Die Krankheit ist sehr selten, etwa jedes 1000. Kind wird mit der Fehlbildung geboren. Ich versuche, die Krankheit so verständlich wie möglich zu beschreiben.

Ich habe keine Schließmuskel, d.h. ich kann Stuhl und Urin nicht steuern, ich trage Windeln.
Meine Blase ist sehr klein und nennt sich Durchlaufblase, d.h. der Urin läuft ständig, aber in Tröpfenform.
Im Sommer werde ich mich an der Blase operieren lassen, ich berichte Euch dann genau, was passieren wird.
23.2.08 19:42


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