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meine Krankheit Teil 2

Hier mal eine genaue Zusammenfassung:

Die Analatresie ist eine angeborene Fehlbildung, bei der der Anus nicht durchgängig ist. Sie tritt bei jeder 2500. bis 3000. Geburt auf, d.h. pro Jahr sind ca. 250 Kinder in Deutschland betroffen. In der Regel ist die Analatresie mit einer Fistel (Verbindungsgang) zwischen dem Enddarm und der Haut oder dem Urogenitaltrakt vergesellschaftet. Bei Mädchen kann die Extremform einer so genannten Kloakenfehlbildung auftreten, bei der sowohl Blase/Harnröhre, Gebärmutter/Scheide als auch Enddarm betroffen sind und für alle drei Systeme nur eine einzige Öffnung nach außen existiert.Die Analatresie fällt in der Regel dadurch auf, dass bei einem neugeborenen Kind der Anus optisch fehlt, kein Fiebermessen möglich ist oder der Stuhl an einer atypischen Stelle (z. B. aus der Scheide) austritt. Bei Mädchen ist die Untersuchung der Anzahl der Öffnungen im Genitalbereich (normal drei: Harnröhre, Scheide, Anus) von großer Bedeutung für das weitere Vorgehen.

Häufig wird noch immer grob nach der Lage des Rektumblindsackes zur Puborektalismuskulatur (Wingspread-Klassifikation, 1984). Moderner ist die auf einem Vorschlag von Pena beruhende Klassifikation nach der Fistellokalisation (Krickenbeck-Klassifikation, 2006). Eine umfassende Bildgebung mittels Ultraschall, Kontrastmittel-Röntgen und/oder Kernspintomographie ist zur präoperativen Fehlbildungsklassifikation essentiell. Aufgrund der hohen Assoziation ist die Suche nach Begleitfehlbildungen obligat.
Alle Zahlen sind abhängig von der Form der Atresie:

* Fehlbildungen des Urogenitaltraktes: 20-60%
* Fehlbildungen des Magendarmtraktes 7-15%
* Wirbelfehlbildungen 20-40%
* Herzfehler 9%
* andere Fehlbildungen 20%

Eine Ösophagusatresie liegt bei ca. 10% der Kinder vor.
Je nach Komplexität der Fehlbildung wird zunächst ein Enterostoma (künstlicher Darmausgang) angelegt, oder, nach Stabilisierung des Kindes, direkt eine operative Korrektur der Fehlbildung durchgeführt. Bei Anlage eines Anus praeter wird die Fehlbildung im Alter zwischen drei und neun Monaten korrigiert. Wichtig ist hierbei, dass stets die komplette Fehlbildung und nicht nur Teile davon korrigiert werden. Häufigste Operationsform ist das posterior-sagittale Vorgehen nach Peña-deVries (1982). Nach der chirurgischen Therapie hat die Nachsorge durch die Eltern wesentlichen Einfluss auf das Kontinenzergebnis . Zu den Therapienoptionen gehören Physiotherapie (Beckenbodentraining), Ernährungsberatung, Medikamente, Stuhltraining, systematische Darmspülungen, etc.
nkontinenz (unwillkürlicher Stuhlabgang) und/oder Obstipation (Verstopfung) kommen später bei vielen Kindern vor. Von sehr großer Bedeutung für die Lebenserwartung ist das Erkennen und die Therapie häufig gleichzeitig vorliegender Probleme des Harntraktes. Eine kontinuierliche Nachsorge in einem entsprechenden Zentrum ist daher für die Lebensqualität und Lebenserwartung der Kinder von großer Bedeutung. Teil der Nachsorge sollte es sein, soziale Kontinenz mittels multimodaler Therapieoptionen zu erreichen. Die Information zu sozialen und psychologischen Unterstützungsmöglichkeiten sollte wie bei allen potentiell chronisch sich auswirkenden Fehlbildungen beachtet werden, um die Chronifizierung zu vermeiden oder zu vermindern.
23.2.08 20:33


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meine Krankheit

Heute möchte ich Euch etwas über meine Krankheit berichten. Ich habe lange damit gekämpft, ob ich es mache, oder nicht...

Also, meine Krankheit heißt Analatresie. Die Krankheit ist sehr selten, etwa jedes 1000. Kind wird mit der Fehlbildung geboren. Ich versuche, die Krankheit so verständlich wie möglich zu beschreiben.

Ich habe keine Schließmuskel, d.h. ich kann Stuhl und Urin nicht steuern, ich trage Windeln.
Meine Blase ist sehr klein und nennt sich Durchlaufblase, d.h. der Urin läuft ständig, aber in Tröpfenform.
Im Sommer werde ich mich an der Blase operieren lassen, ich berichte Euch dann genau, was passieren wird.
23.2.08 19:42


mein Leben

also mein Leben fing genau da an, wo mein Herz in Mamas Bauch angefangen hat zu schlagen *gg*
Geboren wurde ich im Herbst ´88, am 11.10 (schönes Datum hab ich mir da ausgesucht, was?)
Zuerst wohnten wir ein Jahr in Wagenhoff, das ist ein kleines Käffchen bei Gifhorn...naja zumindest wohnten wir so lange da, bis meine Mum wusste, dass ich ein Geschwisterchen bekomme.
Und am 24.03.1990 war es dann soweit: Mein kleiner Bruder Timo kam auf die Welt...wir wohnten dann schon in unserem eigenen Haus, es ist riesengroß und hat einen riiieesen Garten und meine Großeltern wohnen auch noch mit bei uns!

1994 kam ich dann in den Kindergarten, ich war in der Lila Gruppe.
Dort lernte ich viele neue Freunde kennen, unter anderem meine Frundin Imke.

und bald darauf begann der ernst des Lebens: die schule, oh ich sag euch, das war ne harte Zeit weil ich nie richtig lernen wollte...aber bald hatte ich den dreh raus und wurde immer besser...

irgendwann nach den 4 Jahren Grundschule kam ich dann auf die Orientierungsstufe für 2 Jahre...hier gefiel es mir auch gut aber mit den guten Noten wollte es immer noch nicht so wirklich klappen, egal..


Naja, jetzt bin ich in der 9. Klasse, mache dann die 10. und dann mal sehen was kommt...
19.3.06 11:58


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